Acherontia
atropos (Linnaeus, 1758)
Totenkopfschwärmer
Familie: Sphingidae - Schwärmer
Unterfamilie: Sphinginae - Wanderschwärmer

Fotos: © Carsten Anderssohn 2002
Verbreitung:
Bodenständig in Afrika und auf den Azoren. In Mitteleuropa jahrweise
wechselnde Häufigkeit als
"Wanderfalter". Schwärmer wandern
von Mai-Juni ein und überstehen den Winter in Mitteleuropa im Normalfall
nicht.
Falter:
Sehr groß und massig - Körperlänge bis 60 mm, Vorderflügellänge ca. 70
mm.
Kennzeichen der Art ist die
"Totenkopf-Zeichnung" auf dem Rücken (Thorax). Der Falter gilt als
"Honigdieb" in
Stöcken von Haus- und Wildbienen.
Abschreckung von Feinden erfolgt durch einen im Schlund erzeugten
"Piepston"
in Verbindung mit der Hervorstreckung der gelb-schwarzen Hinterflügel als
Schreckfärbung.
Flugzeit:
Mai bis Juni und August bis
September (Wanderfalter aus dem tropischen Afrika).
Entwicklung: Die Eiablage der großen, blass gefärbten Eier erfolgt meist
auf der Unterseite von Nachtschatten-
gewächsen. Die
Eiraupen sind weißlich, sitzen auf der Mittelrippe der Blattunterseite und
fallen durch ihr großes,
dunkles Analhorn auf.
Erwachsene Raupen sind farbenprächtig, gelb und blau - seltener dagegen sind
dunkle,
graubraune Formen der
Raupe. Die Verpuppung erfolgt tief in der Erde in einer glattwandigen Höhle.
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